„Forschungsstandort startet durch“ – Gleich zwei neue Exzellenzcluster an der TU Braunschweig erhalten Millionenförderung

Im bundesweiten Wettbewerb um die besonders geförderten „Exzellenzcluster“ kann sich die Technische Universität Braunschweig gleich doppelt freuen: Die TU-Forschungsprojekte „SE²A-Sustainable and Energy Efficient Aviation“ sowie „QuantumFrontiers“ (in Kooperation mit der Universität Hannover) sind in den kleinen Kreis der hochkarätigen Forschungsprojekte mit Weltgeltung aufgenommen worden – als erste Exzellenzcluster am Forschungsstandort Braunschweig.

„Das neue Exzellenzcluster zur Erforschung nachhaltiger und energieeffizienter Luftfahrtsysteme wird die zukunftsweisende Luftfahrtforschung an der TU Braunschweig weiter vorantreiben“, freut sich Annette Schütze, Landtagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur. „Nachhaltige Mobilitätslösungen liegen im Trend und sind ökologisch notwendig. Die Luftfahrtforschung in Braunschweig hat das früh erkannt und übernimmt jetzt die Führungsrolle in diesem Bereich“, so Schütze. „Die Grundlagenforschung im Exzellenzcluster zu Licht und Materie an der Quantengrenze und deren Grundlagen und Anwendungen in der Metrologie wird ebenfalls unsere Zukunft gestalten. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen vom autonomen Fahren über die Medizintechnik bis hin zur Stadt der Zukunft. Unser Forschungsstandort startet durch!“

Beide Exzellenzcluster können ab 2019 mit einer jährlichen Fördersumme von bis zu 10 Millionen Euro rechnen, die Förderlaufzeit beträgt zunächst sieben Jahre. Darüber hinaus kann die TU Braunschweig als Exzellenzcluster-Sitz eine Universitätspauschale zur Stärkung ihrer Governance und strategischen Ausrichtung von bis zu einer Million Euro pro Exzellenzcluster beantragen.

Exzellenzcluster gehören neben Exzellenzuniversitäten zu den zwei Förderlinien der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland. Das Begutachtungs- und Auswahlverfahren wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat durchgeführt. Über die Anträge entscheidet ein internationales Expertengremium.

Bundesweit sind heute 57 Exzellenzcluster ausgewählt worden. 195 Anträge wurden ursprünglich eingereicht.

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