„Durchbruch gelungen“: Verwaltung kann nach SPD-Antrag mit den Planungen für die Zukunft der Städtischen Musikschule als neuem „Zentrum für Musik“ beginnen

Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig hat in der Debatte um die Zukunft der Städtischen Musikschule erfolgreich das Tempo erhöht: „Wir sind endlich einen Schritt weiter. Auf der Basis des Konzepts können wir nun nach einem Standort suchen und weiter planen“, erklärt SPD-Ratsfrau Annette Schütze.

So stimmte der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft am Freitag, 24. Mai für einen nach intensiver Debatte von SPD und CDU gemeinsam eingereichten Antrag und verabschiedete damit das von der Verwaltung vorgestellte Konzept. Die Verwaltung soll nun ein Raumprogramm für ein neues „Zentrum für Musik“ erstellen und dabei auch Planungen für einen Proben- bis hin zu einem Konzert- und Musiksaal vorlegen. Das neue „Zentrum für Musik“ als Kompetenzzentrum dazu dienen, Synergien zwischen der Musikschule und den freien Akteuren in der regionalen Musikszene zu generieren. So sollen auch jungen Bands ausreichend Proberäume zur Verfügung stehen – ein Wunsch, der verstärkt geäußert wurde.

Verzögert hatte sich die Freigabe dieses modernen und inhaltlich dringend nötigen Konzepts bedauerlicherweise durch einen Änderungsantrag der CDU zur März-Sitzung des Ausschusses: „Wir hätten gern schon früher grünes Licht gegeben. Eine politische Entscheidung ist angesichts der teilweise eklatanten baulichen Mängel in der bestehenden Musikschule schließlich überfällig“, so Schütze weiter. Beschlossen wurde nun ein Vorschlag, der ein Ein-Standort-Konzept vorsieht und dabei sowohl einen möglichen Neubau als auch die Nutzung bestehender Gebäude in Betracht zieht. Dies hatte im Ausschuss für Diskussionen gesorgt, da die CDU-Fraktion den Prozess mit ihrem Änderungsantrag um weitere ein bis zwei Monate ausgebremst hatte.

Die SPD-Fraktion erwartet nach der Entscheidung im Ausschuss nun möglichst bald eine konkrete Kostenaufstellung der Verwaltung und die Benennung eines – möglichst innerstädtischen – Standorts. Dann könne der finale Auftrag zur Weiterentwicklung der „neuen“ Musikschule als „Zentrum für Musik“ in den politischen Gremien erteilt werden: „Mehrere hundert junge Musikinteressierte stehen derzeit auf einer Warteliste, weil die bestehende Schule sprichwörtlich aus allen Nähten platzt. Dazu sind die Räume veraltet, moderne Medien können kaum eingesetzt werden. Es ist dringend an der Zeit, dass sich hier etwas ändert. Der Durchbruch ist gelungen“, sagt Schütze.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.