Land stockt Mittel für die Digitalisierung mit Geld aus dem VW Vorab auf – Schütze: „Hochschulen profitieren im Mittelbau!“

Die erste Antragsrunde zur Vergabe der Digitalprofessuren des Landes ist abgeschlossen. Von den 40 zu vergebenen Professorenstellen, entfallen zehn auf das Verbundprojekt der Ostfalia und der TU Clausthal. „Dieses ist ein riesiger Erfolg! Durch die Vergabeentscheidung zeigt sich erneut, dass Braunschweig und die Region zu den Innovationszentren des Landes Niedersachsen zählt,“ freut sich Annette Schütze, Landtagsabgeordnete für Braunschweig und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur.

„Damit entfallen nicht nur ein Viertel der geplanten Professuren auf unseren Standort, sondern auch der wissenschaftliche Mittelbau wird finanziert,“ betont Schütze. „Ohne diese zusätzliche Förderung aus dem VW Vorab wäre zu befürchten gewesen, dass die Professuren zu Lasten des Mittelbaus in den Hochschulen gehen. Deshalb sind sie so wichtig“, erklärt die Wissenschaftspolitikerin. Die Ostfalia und ihre Partneruniversität erhalten laut einer Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur für ihren Antrag „Digitale Transformation nachhaltiger Prozesse und Dienste“ einmalige Mittel aus dem VW Vorab in Höhe von 8.342.466 €, sowie jährliche Zuwendungen für die Professuren in Höhe von 1.740.000 €.

„Mit den Digitalisierungsprofessuren vollenden wir einen wichtigen Baustein in der Digitalisierungsstrategie des Landes. Der Forschung kommt neben dem Ausbau der Netze eine herausragende Rolle zu – trägt sie doch unmittelbar zum technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt bei,“ resümiert Schütze. „Im nächsten Schritt wird eine dreizehnköpfige Kommission eingesetzt, um die neuen Stellen im nächsten Jahr zu besetzen.“

In zwei Jahren startet die zweite Antragsrunde für weitere zehn Digitalisierungsprofessuren. Alle Einrichtungen, die bis jetzt noch nicht berücksichtigt wurden, können dann einen weiteren Versuch unternehmen, eine der begehrten Professuren in ihr Haus zu holen.

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