VW Vorab fördert Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft – Schütze: „Wir müssen alle Menschen auf dem Weg in das digitale Zeitalter mitnehmen!“

Die VolkswagenStiftung (Vorab) fördert zusammen mit dem Wissenschaftsministerium neue Projekte, die sich mit den sozialen Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigen, mit bis zu 650.000 Euro. Die Ausschreibung „Die digitale Gesellschaft: Entwicklungen erforschen, Perspektiven entwickeln, digitale Methoden und Daten nutzen“ richtet sich an ForscherInnen der Sozial- und Geisteswissenschaften.

Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, erklärt dazu: „Die Digitalisierung hat Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Alltags. Dies betrifft das Pflege- und Gesundheitsmanagement, wo digitale Sprechstunden oder KI-basierte Diagnostik Einzug halten genauso, wie die Landwirtschaft, in der durch digital gestützte Feldbestellung die Erträge optimiert werden. Der technologische Fortschritt mit all seinen Möglichkeiten bedarf jedoch der ethischen, rechtlichen und sozialen Kontrolle, um positive Wirkungen voranzutreiben, aber auch Risiken zu identifizieren.“
Im Zuge der Digitalisierungsstrategie des Landes Niedersachsen wird nicht nur der Ausbau der digitalen Infrastruktur unterstützt: durch die Einrichtung von Digitalisierungsprofessuren wird ebenso die Forschung gestärkt. „Es ist besonders erfreulich, dass durch das Geld aus dem „Vorab“ nun auch besonders die Sozialforschung gefördert wird,“ betont Schütze. „Dazu gehört auch die Vermittlung neuer Erkenntnisse in die Gesellschaft. Mit dem „Haus der Wissenschaft“ haben wir in Braunschweig einen kompetenten Partner, der sich dieser Aufgabe annimmt. Deshalb soll die gute Arbeit des „Haus der Wissenschaft“ ab nächstem Jahr auch erstmals mit Landesmitteln gefördert werden.“

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