Fahrplan aus der Corona-Krise

Als erstes Land legt Niedersachsen einen konkreten Zeitplan für den Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen vor. Während einige Regelungen, wie beispielsweise das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wohl noch länger vorgeschrieben bleiben, könnten viele Beschränkungen schon in Kürze aufgehoben werden. In der am Mittwoch stattfindenden Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin wird das niedersächsische Modell diskutiert werden. Danach werden wir wissen, ob dieser Plan so in Niedersachsen umgesetzt werden kann.

Die Maßnahmen der letzten Wochen wurden sehr stark von wissenschaftlichen Daten und Zahlen beeinflusst. So bestimmten die Infektionsrate, die Zahl der Intensivbetten und die Anzahl der Erkrankten bzw. die Mortalitätsrate auch stark den politischen Kurs. Die jüngsten Fallzahlen in Niedersachsen geben jedoch neue Hoffnung und sollten jetzt stärker den Blick auf die Auswirkungen des Lockdowns verlagern: die des wirtschaftlichen Schadens aber auch des – weit schwerer messbaren – sozialen Schadens. Als Politiker müssen wir bei unseren Entscheidungen in einer Pandemie den Balanceakt wagen und alle Faktoren, die wissenschaftlichen, die wirtschaftlichen und die sozialen miteinbeziehen, um verantwortungsvolle und nachvollziehbare Entscheidungen treffen zu können.

Infektionsgefahr – Wirtschaftlicher Schaden – Sozialer Schaden
Auf Basis dieser drei Kriterien wurde im Koalitionsausschuss der Landesregierung ein fünfstufiger Fahrplan entwickelt, um die coronabedingten Maßnahmen schrittweise aufzuheben. Vorausgesetzt die Fallzahlen entwickeln sich positiv, könnten die ersten drei Stufen bis zum 25. Mai vollzogen werden. Dazu gehört unter anderem die – wenn auch eingeschränkte – Wiedereröffnung der Gastronomie.

Den vollständigen Plan als chronologischen Zeitstrahl findest du hier:

Zeitstrahl „Neuer Alltag in Niedersachsen“

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