Schütze: Interessen von Kindern und Jugendlichen dürfen in Corona-Pandemie nicht vergessen werden – Jugendarbeit und Juleica wieder ermöglichen

Die Corona-Pandemie hat schwerwiegende Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft. Eine Gruppe, die dabei von Rettungsschirmen und Hilfspaketen kaum erfasst wird, sind die Millionen Kinder und Jugendlichen. Daher begrüßt die SPD-Landtagsfraktion die Einigung auf Bundesebene, einen einmaligen Kinderbonus in Höhe von 300 Euro an jede Familie auszuzahlen.

„Die Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen mehr berücksichtigt werden und dürfen während der Corona-Pandemie nicht ins Hintertreffen geraden. Kinder und Jugendliche dürfen nicht zu den Verlierern der Corona-Krise werden!“, mahnt die neue jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Annette Schütze. Die SPD-Politikerin weist in diesem Kontext darauf hin, dass Kinder und Jugendliche unter fehlender Betreuung zu leiden hätten oder ihr Abitur unter besonderen Bedingungen ablegen müssen. Zudem haben viele Jugendliche ihre Nebenjobs verloren, der Studienbeginn ist erschwert und auch der Ausbildungsbeginn kann aufgrund der wirtschaftlichen Lage in einigen Branchen schwierig werden. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Jugendlichen und Kinder jetzt Perspektiven bekommen und ihre Zukunft nicht durch die Pandemie und ihre schwerwiegenden Folgen unsicher wird.“

Mit der neuen Verordnung will das Land die Jugendarbeit in Niedersachsen wieder möglich machen und Angebote hochfahren: „Jugendleiter sind qualifizierte Ansprechpartner für junge Menschen. Bei der Rückkehr aus den Beschränkungen brauchen wir jetzt ihre Unterstützung und keine Einschränkung ihrer Arbeit. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln sollte auch hier eine Wiederaufnahme der Angebote möglich sein“, so die SPD-Politikerin weiter.

Außerordentlich freut sich die SPD-Fraktion darüber, dass ab kommender Woche die zahlreichen Juleica-Inhaber ihr Ehrenamt wieder ausüben können. „Niedersachsen ist zweifelsohne das ‚Land der Juleica‘, daher freuen wir uns über das Signal, das von der heutigen Verordnung ausgeht!“, so Schütze. „Hiervon profitieren nicht nur die circa 25.000 Ehrenamtlichen, sondern auch die 50 hauptamtlichen Kräfte. Die Verordnung räumt die Möglichkeit ein, dass offene, gruppenbezogene und Gemeinwesen-orientierte Angebote der Kinder- und Jugendhilfe für bis zu 10 Personen unter Aufsicht einer pädagogischen Fachkraft oder auch einer ehrenamtlichen Aufsicht, welche eine Jugendleitercard besitzt, wieder möglich sind!“, so Schütze weiter.

Die SPD-Fraktion will die Jugend- und Jugendverbandsarbeit in Niedersachsen schrittweise wieder ermöglichen. „In diesem Zusammenhang wollen wir in den nächsten Wochen Lockerungsschritte machen, um den Interessen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden – hier denke ich beispielhaft nur an die zahlreichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in unserem Bundesland. Gleichzeitig gilt: Jeder Lockerungsschritt wird in sorgfältiger Abwägung mit Blick auf das Infektionsgeschehen getroffen“, erklärt Annette Schütze.

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