Landesregierung stärkt mit Digitalisierungsprofessuren den Forschungsstandort Braunschweig

Laut einer Pressemitteilung des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gehen drei der verbliebenen zehn Digitalisierungsprofessuren an die Technische Universität Braunschweig. Bereits im Vorjahr wurden vierzig weitere Professuren im Bereich der Digitalisierung geschaffen. Für diese besteht nun die Möglichkeit, zusätzliche Fördergelder bis zu 50.000 Euro pro Professur abzurufen, um Investitionen in Soft- und Hardware zu tätigen.

Die Landtagsabgeordnete Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, begrüßt die Entscheidung des Ministeriums:
„Die TU Braunschweig hat drei Digitalisierungsprofessuren erfolgreich eingeworben. Das spricht für den Forschungs- und Innovationsstandort Braunschweig und ist eine kluge Investition der Landesregierung in die Zukunft. Durch die Professuren werden die bereits bestehenden Exzellenzcluster der TUBS gestärkt und gleichzeitig erhöhen sich die Chancen der TU, in der nächsten Förderrunde in den Kreis der Exzellenz-Universitäten aufzusteigen“, freut sich Schütze.

Zum Hintergrund:
Die Digitalisierung stellt einen gesamtgesellschaftlichen Paradigmenwechsel dar. In der Wissenschaft setzt sie methodisch neue Maßstäbe und eröffnet zugleich inhaltlich neue Forschungsgebiete. Neben den rein technischen sind auch die sozialen Auswirkungen im Kontext der Digitalisierung zu untersuchen. Hier können die Professuren wichtige Impulse setzen.

„Gerade in der Corona Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig digitale Räume sind und welche Rolle sie insbesondere bei der Vermittlung von Wissen, spielen können. Die zusätzlichen 50.000 Euro Fördermittel für alle bisher schon vergebenen Digitalisierungsprofessuren ermöglichen es den Hochschulen ihre digitale Infrastruktur weiter auszubauen. Hier könnte in unserer Region unter anderem die Ostfalia profitieren. Denn in Zukunft werden digitale Angebote verstärkt die bisherigen Lehrformen ergänzen. Darin liegt auch eine Chance, Hochschulbildung für Personenkreise zu öffnen, die von herkömmlichen Lehrformen nicht oder nur eingeschränkt partizipieren können.“

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