Förderung für Hochschulbildung in der Pflege – Schütze: „Moderne Methoden zur Weiterbildung von Pflegekräften sind der richtige Weg“

Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur werden insgesamt acht Bildungs- und Weiterbildungsprojekte im Kontext der Öffnung der Hochschulen in Niedersachsen mit 2,6 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln gefördert. Gleich zwei der Projekte sind an der Ostfalia Hochschule angesiedelt und richten sich an in Pflegeberufen Tätige.

Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, begrüßt die Vergabe der Projektmittel: „Die Pflege ist angesichts der demographischen Entwicklung eine gesellschaftspolitische Herausforderung, der wir uns auf allen Ebenen stellen müssen. Projekte, die sich mit zukunftsweisenden Methoden der Wissensvermittlung beschäftigen und so neue Zugänge zur Pflegeausbildung schaffen sind der richtige Weg zur Gewinnung und Qualifizierung von mehr Pflegekräften. Mit ihrem Pflegecampus bietet die Ostfalia ideale Voraussetzungen, um die Öffnung der Hochschulen für ein Studium auf einem alternativen Bildungsweg voranzutreiben. Die Erhöhung der Durchlässigkeit akademischer Bildungseinrichtungen im Sinne des Lebenslangen Lernens für alle Alters- und Bildungsgruppen ist seit jeher ein Anliegen der SPD. Die Förderung der Projekte ist daher ein richtiges Signal. Die ausgewählten Projekte greifen die Chancen der Kombination von digitalen und klassischen Lernformaten auf. Auch die Ausrichtung auf die Telemedizin ist zukunftsweisend, was uns die Corona-Pandemie wieder einmal deutlich gemacht hat.“

 

Zum Hintergrund:

Mit dem Projekt „InWeit – Interprofessionelles Weiterbildungsprogramm“ werden fünf Module sowie zwei Massive Open Online Courses (MOOCs; deutsch: riesiger offener Onlinekurs) entwickelt und erprobt, mit denen ein niedrigschwelliger Hochschuleinstieg für Pflegefachpersonal ermöglicht wird. Teilnehmenden erhalten durch die anrechenbaren Weiterbildungsmodule die Möglichkeit, neue Schwerpunkte und Karrierewege zu erschließen.

Das Projekt „T-Nugd (Telenursing – Nursing goes digital)“ legt einen Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich der Telemedizin. Im Rahmen eines Mentoren- bzw. Tandemprogramms werden digitale, pflegerische Kompetenzen innerhalb von drei Weiterbildungsmodulen vermittelt. Die Formate kombinieren dabei die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning.

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