Projektförderung für digitale Lehre in Braunschweig – Schütze: „Freie Lehr- und Lernmaterialien müssen allen Studierenden zur Verfügung stehen!“

Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur fördert das Land Niedersachsen sieben Projekte zur Entwicklung freier Lehr- und Lernmaterialien, sogenannten OER (Open Educational Ressources), mit einer Gesamtsumme von 1,25 Millionen Euro. An gleich zwei der ausgewählten Projektanträge ist die Technische Universität Braunschweig beteiligt.

„Digitales Lernen ist nicht nur in der Corona Pandemie bedeutsam, sondern wird zukünftig eine immer größere Rolle spielen. Als Ergänzung traditioneller Lehrformate bietet es auch Chancen im Rahmen der Öffnung der Hochschulen und des Lebenslangen Lernens“, erklärt Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur. „Deshalb ist es richtig die bisherigen Angebote auszubauen und weiterzuentwickeln. Voraussetzung dafür ist die Ausstattung aller Studierenden mit geeigneten Endgeräten, denn digitale Lehrmittel stehen eben nicht allen Studierenden gleichermaßen zur Verfügung. Viele Studierende mussten daher das vergangene Semester unter erschwerten Bedingungen absolvieren.“

Jeweils im Tandem mit ihren Partnern von der Universität Hannover entwickeln Lehrende der TU Braunschweig über einen Förderzeitraum von 18 Monaten hinweg Bildungsmaterialien zu den Themen „Additive Bauteile“ und „Virtuelle Stadterkundung“. Die anschließende Veröffentlichung unter freien Lizenzen erlaubt es das Material beständig zu ergänzen, zu verändern und weiterzuentwickeln.

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