Niedersachsen stellt Impfkonzept vor – Schütze: „Ende der Pandemie wird greifbar“

Bild: Cornelia Winter

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landkreistag hat die Landesregierung auf einer Pressekonferenz am Donnerstag ein umfassendes Konzept zum Aufbau der Impfzentren vorgestellt. Nachdem in den vergangenen Wochen gleich zwei Firmen hochwirksame Impfstoffe präsentieren konnten, wächst die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie.

„Damit die Impfstoffe, die jetzt in ein beschleunigtes Zulassungsverfahren gehen, auch möglichst schnell bei den Menschen ankommen, ist eine flächendeckende Impfstrategie notwendig“, erklärt Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. „Dabei ist eine enge Zusammenarbeit von Land und Kommunen dringend notwendig. Es ist richtig, dass das Land Niedersachsen bereits jetzt die erforderlichen Maßnahmen ergreift, damit wir – sobald die Impfstoffe freigegeben wurden – umgehend handlungsfähig sind.“

Die Impfungen sollen gestaffelt vorgenommen werden. Erste Priorität sollen die besonders gefährdeten Gruppen haben. „In einem ersten Schritt sollen daher Altenheime und Krankenhäuser mit den Impfstoffen versorgt werden. Geplant ist, dass mobile Teams die Impfungen vor Ort vornehmen. Als nächstes erhalten Arztpraxen die Wirkstoffe. Über ein Einladesystem werden Patienten Impftermine angeboten. In ganz Niedersachsen sollen zudem bis zu sechzig Impfzentren aufgebaut werden, um der gesamten Bevölkerung nach und nach den Schutz vor dem Coronavirus zur Verfügung zu stellen“, berichtet Schütze. „Eine Herausforderung wird die Bereitstellung von genügend geschultem Personal und entsprechenden Materialien darstellen. Durch den zeitlichen Vorlauf bin ich aber zuversichtlich, dass Engpässe wie am Beginn der Pandemie verhindert werden können.“

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