Braunschweiger Impfzentrum auf der Zielgeraden – Bratmann und Schütze: „Sobald Impfdosen zur Verfügung stehen kann begonnen werden“

Die Planungen für das Impfzentrum in der Braunschweiger Stadthalle sind abgeschlossen. Bereits am Dienstag den 15. Dezember 2020 konnte der Probebetrieb aufgenommen werden, wie aus einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion hervorgeht. „Sobald die ersten Impfdosen zur Verfügung stehen, kann unverzüglich mit den Impfungen in Braunschweig begonnen werden“, freut sich Christoph Bratmann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Das Impfzentrum wird über bis zu acht sogenannte Impfstraßen verfügen, in denen Werktags zwischen 8 bis 18 Uhr je bis zu 160 Personen einen wirksamen Schutz gegen das Coronavirus erhalten können. Zusätzlich werden mobile Impfteams eingesetzt, die die Bewohnerinnen und Bewohner der vierzig Pflegeheime der Stadt vor Ort mit dem Impfstoff versorgen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem Oberbürgermeister und der Verwaltung, die mit ihrer beispielhaften Planung die schnelle und sichere Umsetzung des von Bund und Land ausgegebenen Impfplanes erst ermöglichen.“

Annette Schütze, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Gesundheit, ergänzt: „Als erste werden besonders vulnerable Gruppen geimpft werden. Dazu gehören insbesondere Personen, die die Altersgrenze von achtzig Jahren überschritten haben, und Berufsgruppen wie Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und das Personal medizinischer Einrichtungen, die mit diesen in engem Kontakt stehen. Die Impfung erfolgt unabhängig davon, ob bereits eine Covid-19-Infektion durchgestanden wurde, da wissenschaftlich nicht erwiesen ist, dass Genesene über eine ausreichende Immunisierung verfügen. Abhängig von der Verfügbarkeit ausreichender Impfdosen sollen die Impfungen schnellstmöglich in das reguläre ambulante System überführt werden. Spätestens dann wird jeder der dies möchte auch eine Impfung erhalten können.“

„Mit den bald verfügbaren Impfungen besteht berechtigte Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie. Daher ist es von herausragender Wichtigkeit, dass sich möglichst viele Menschen auch impfen lassen“, appellieren die beiden SPD-Landtagsabgeordneten und Ratsmitglieder an die Bevölkerung. „Einen Zwang wird es aber natürlich nicht geben. Wir sind jedoch überzeugt davon, dass dank der extrem hohen Sicherheitsstandards in Deutschland und der EU sich viele für den Impfstoff und damit für einen sicheren Schutz gegen Covid-19 entscheiden werden.“

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