Land fördert Braunschweiger Kunstvereine – Schütze: „Innovationskraft und Flexibilität verdienen Würdigung“

Bild: Cornelia Winter

Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur fördert das Land Niedersachsen im kommenden Jahr Kunstvereine mit insgesamt 900.000 Euro. Unter den 25 geförderten Vereinen befinden sich drei Braunschweiger Einrichtungen: der Kunstverein Braunschweig, das Museum für Photographie und der Allgemeine Konsumverein.

Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, begrüßt die Entscheidung der Landesregierung: „Die Braunschweiger Kunstszene ist bunt und vielfältig – das spiegelt sich auch in der Förderentscheidung des Landes wieder. Dieses Jahr war nicht leicht und hat die Kulturschaffenden im ganzen Land vor große Herausforderungen gestellt. Unter diesen Umständen ist die Fortschreibung der Landesförderung besonders wichtig.“

Gefördert werden qualitativ hochwertige Ausstellungsprogramme mit einer qualifizierten Vermittlung. Förderkriterien sind unter anderem die überregionale Bedeutung, die Förderung von Nachwuchskünstlern und innovative Vermittlungsformate zeitgenössischer Kunst.

„Die Braunschweiger Kunstvereine haben in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass ihr innovativer Ansatz Strahlkraft weit über unsere Region hinaus entfaltet. Auch in diesem Jahr konnte dies durch die Bearbeitung und Kontextualisierung aktueller Themen gelingen. Ein Beispiel dafür ist die diesjährige Ausstellung zu Ehren Anton Wilhelm Amos des Braunschweiger Kunstvereins. Der Kunstverein hat mit seiner international anerkannten Ausstellung nicht nur das Lebenswerk des Philosophen Amo gewürdigt, sondern einen Beitrag zur Rassismus Diskussion geleistet und mit kreativen Formaten zum Nachdenken angeregt“, lobt Schütze den Verein. „Wie flexibel und kreativ die Kulturvereine auf neue Gegebenheiten reagieren, bewiesen das Museum für Photographie mit seinen digitalen Führungen genauso wie der Konsumverein, beispielsweise durch sein Fußgänger-Kino. Die Förderung ist daher wohlverdient“, freut sich Schütze.

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